Berufsunfähigkeit Versichern

Intelligent gegen Berufsunfähigkeit versichern

Um eine mögliche Berufsunfähigkeit zu versichern, reicht es nicht aus, nur auf die Versicherungsbeiträge zu achten. Enorme qualitative Unterschiede resultieren aus den sehr unterschiedlichen Versicherungsbedingungen der Berufsunfähigkeitsversicherung. Eine ausführliche und umfassende Recherche im Vorfeld ist daher wichtig, will man einen effektiven Schutz erreichen.

Versicherungsvergleich zur Recherche heranziehen

Berufsunfähigkeitsversicherung

Um für den Fall der Berufsunfähigkeit eine Versicherung auszuwählen, bietet sich ein Online-Portal mit einer detaillierten Analyse und einem Versicherungsvergleich zur Berufsunfähigkeitsversicherung an. Nach der Eingabe der persönlichen Daten, die wahrheitsgemäß und exakt angegeben werden sollten, kann das Angebot zur Berufsunfähigkeitsversicherung nach den Bedingungen Punkt für Punkt analysiert und so anderen Angeboten gegenüber gestellt werden.

Die verschiedenen Versicherungen formulieren ihre Bedingungen so unterschiedlich, dass auf Details geachtet werden muss. Beispielsweise wird der Prognose-Zeitraum bei einigen Versicherern noch mit "voraussichtlich drei Jahre" angegeben, bei den besseren Tarifen lautet dies "voraussichtlich sechs Monate". Dass dieser kleine Unterschied richtig Geld kosten kann, lässt sich daran ermessen, dass es sich um den Zeitraum handelt, für den ein Arzt die voraussichtliche gesundheitliche Beeinträchtigung erwartet, die den Versicherten daran hindert, seinem zuletzt ausgeübten Beruf zu mindestens 50 Prozent nachzugehen. Der Unterschied beträgt also genau 30 Monatsrenten wegen Berufsunfaehigkeit aus der Versicherung.

Weitere wichtige Punkte sind die Rechte des Versicherers, auf einer Umschulung oder der Umorganisation des Arbeitsplatzes zu bestehen, wenn der BU-Fall eintritt. Auch die Berücksichtigung der bisherigen sozialen Stellung sollte eine Berufsunfähigkeits Versicherung beinhalten, um auch wirkliche Sicherheit zu bringen. Aber auch andere Kriterien, wie beispielsweise die möglichen Versicherungs- und Leistungsdauern, die unterschiedlichen Risiko-Einstufungen spezieller Berufsgruppen oder die versicherbare Höhe der Berufsunfähigkeitsrente sind genau zu betrachten, will man sich solide gegen Berufsunfähigkeit versichern.

Viele Varianten der Versicherung gegen Berufsunfähigkeit

Der Markt ist so vielfältig, dass man zunächst die Angebote zur Berufsunfähigkeitsversicherung nach den Versicherungsbedingungen vergleichen sollte, um danach zu schauen, in welcher Konstellation diese Absicherung den größten Sinn macht. Grundsätzlich sollte man eine solche Risikovorsorge von der Altersversorgung, die aber immer mit einer Beitragsbefreiung bei BU versehen sein sollte, trennen. So würden im Ernstfall die Altersversorgungsbeiträge vom Versicherer weiter bezahlt und in finanziellen Engpässen kann man besser variieren.

Um sich gegen Berufsunfähigkeit zu versichern, kann man zwischen separaten Verträge oder Zusatzversicherungen wählen, die in private Lebens- oder Rentenversicherungen integriert werden. Aber auch über die anderen Durchführungswege der Altersversorgung, wie z.B. betriebliche Altersversorgung, Riester- oder Rürup-Verträge, können gegen Berufsunfähigkeit Versicherungen installiert werden, jedoch ist die abweichende Besteuerung im Leistungsfall zu beachten.

Die Auswahl der passenden Berufsunfaehigkeitsversicherung in einem Versicherungsvergleich sollte also um die Betrachtung des sinnvollsten Durchführungsweges erweitert werden. Dabei ist auch der steuerlichen Behandlung, differenziert nach Beitragszahlung und Leistungsfall, Beachtung zu schenken. Können die Beiträge im Rahmen der Rürup- oder Riester-Verträge steuerlich stärker in Ansatz gebracht werden, müssen auch die daraus gezahlten BU-Renten bis zu 100 Prozent versteuert werden. Bei privaten Verträgen werden die Beiträge aus dem versteuerten Netto-Einkommen bezahlt, also werden die Renten auch steuerlich besser gestellt. Wenn man berufsunfähig wird und die Versicherung die Rente zahlt, hat man auch nur den Ertragsanteil, der in den meisten Fällen niedriger als der Grundfreibetrag ist, zu versteuern.

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