Berufsunfähigkeitsversicherung Leistungen

Leistungen der privaten Berufsunfähigkeitsversicherung

Für alle Personen, die nach dem 1. Januar 1961 geboren sind, sollte der Abschluss einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung ein absolutes Muss darstellen, denn sie erhalten im Falle einer vorübergehenden oder dauerhaften Berufsunfähigkeit keinerlei gesetzliche Berufsunfähigkeitsversicherung Leistungen. Lediglich eine anteilige oder vollständige Erwerbsunfähigkeitsrente steht ihnen unter bestimmten Bedingungen zu.

Leistungen der Berufsunfähigkeitsversicherung

Berufsunfähigkeitsversicherung

Alle Personen, die eine private Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen haben, erhalten bei einer mindestens 50%igen Berufsunfähigkeit eine monatliche Rente in vereinbarter Höhe.

Beim Abschluss einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass die monatliche Rente ausreichend hoch ist. Sonst kann es sehr schnell passieren, dass die berufsunfähige Person zum Sozialfall wird oder sich mit den Leistungen der staatlichen Grundsicherung zufrieden geben muss. Darüber hinaus wäre es sehr wichtig, dass die Leistungen bei Berufsunfähigkeit bis zur Vollendung des 65. oder des 67. Lebensjahres gewährt werden. Dadurch kann ein finanzieller Engpass bis zur Zahlung der regulären Altersrente vermieden werden. Unter bestimmten Umständen schließt die Berufsunfähigkeitsversicherung auch eine Leistung im Todesfall ein, welche dann an die Hinterbliebenen ausgezahlt wird.

Berufsunfähigkeits- und Erwerbsminderungsrente

Die Berufsunfähigkeitsrente ist nicht zu verwechseln mit einer Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung. Letztere wird nur dann gezahlt, wenn die betreffende Person grundsätzlich nicht mehr in der Lage ist, eine Vollzeitbeschäftigung auszuüben. Eine Berufsunfähigkeitsrente bezieht sich hingegen auf den erlernten oder den zuletzt ausgeübten Beruf. Hier wäre es unter bestimmten Umständen durchaus möglich, eine andere, wenn auch gänzlich artfremde Tätigkeit auszuüben. Aus diesem Grunde wäre es sehr wichtig, beim Abschluss einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung auf die abstrakte Verweisung zu achten. Enthält die Versicherung einen entsprechende Klausel, dann heißt dies ganz konkret, dass sie erst dann zur Zahlung einer monatlichen Rente verpflichtet wäre, wenn die versicherte Person nicht mehr in einen anderen Beruf oder in eine andere Tätigkeit vermittelt werden kann. Eine gute Berufsunfähigkeitsversicherung verzichtet grundsätzlich auf die abstrakte Verweisung. In diesem Falle bestünde ein Anspruch auf eine Berufsunfähigkeitsrente immer dann, wenn der Arzt eine vollständige oder mindestens 50%ige Berufsunfähigkeit festgestellt hat, die voraussichtlich mindestens 6 Monaten andauern wird. Darüber hinaus setzt in der Regel eine vollständige Beitragsbefreiung bei Berufsunfähigkeit ein.

Berufsunfähigkeitsversicherung Anbieter

Nahezu alle deutschen Versicherungsgesellschaften bieten eine private Berufsunfähigkeitsversicherung an. Dabei unterscheiden sich die Berufsunfähigkeitsversicherung Leistungen bei den einzelnen Anbietern zum Teil erheblich. Aus diesem Grunde lohnt es sich immer, vor dem Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung einen genauen Vergleich im Internet durchzuführen und dabei auch einen Vergleichsrechner für die Berufsunfähigkeitsversicherung Leistungen zu nutzen. Ist die passende Berufsunfähigkeitsversicherung gefunden, kann sie entweder direkt online oder bei einem Versicherungsmakler vor Ort beantragt werden. Dabei sind verschiedene Gesundheitsfragen zu beantworten. Sind bereits bestimmte Vorerkrankungen vorhanden, muss immer mit einer erheblichen Beitragserhöhung oder im schlimmsten Falle mit einer vollständigen Ablehnung des Versicherungsantrages gerechnet werden. Aus diesem Grunde empfiehlt es sich, möglichst frühzeitig eine Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen. Auch Auszubildende oder Studenten können diesen Schritt bereits tun.

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